Gemeinde Untermünkheim

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Bericht von der Gemeinderatssitzung am 11. März 2009

Wasserschutzgebiet ausweiten oder Wassergewinnung einstellen
Die Gemeinde Untermünkheim bezieht derzeit rund 60 Prozent ihres Trinkwassers aus dem gemeindeeigenen Schachtbrunnen zwischen Ober- und Untermünkheim. Rund um den Schachtbrunnen ist bereits ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen, das allerdings nun aufgrund eines Gutachtens des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau drastisch ausgeweitet werden soll, und zwar von bisher rund 29 Hektar auf rund 1.217 Hektar. Damit soll die gleich bleibende hohe Qualität des Wassers gewährleistet werden. Mit der Ausweitung des Wasserschutzgebietes verbunden wären jedoch eine Vielzahl von Auflagen und Einschränkungen für Grundstückseigentümer, insbesondere für Landwirte und Hausbesitzer, im gesamten Gebiet. Der Gemeinderat wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 1. April 2009 entscheiden, ob das Wasserschutzgebiet dennoch ausgeweitet wird. Anderenfalls muss entsprechend den Forderungen der Fachbehörden die Wasserförderung des Schachtbrunnens eingestellt werden.

Urnenwände auf dem Untermünkheimer Friedhof werden umgeplant
Bereits in seiner Sitzung am 5. November 2008 hatte der Gemeinderat beschlossen, auf den Friedhöfen Untermünkheim und Enslingen Urnenwände anzulegen. Der dafür auf dem Untermünkheimer Friedhof vorgesehene Standort im vorderen Teil hat sich bei den weiteren Planungen nun jedoch als nicht optimal heraus gestellt. Insbesondere würde dieser trauernden Angehörigen nur wenig Platz bieten. Entsprechend eines veränderten Gestaltungsentwurfs des Landschaftsarchitekturbüros Hauenstein und Schäfer sollen die drei Urnenwandelemente mit insgesamt 36 Kammern nun deswegen vor der hinteren Friedhofmauer beim Kriegerdenkmal errichtet werden.

Weinbrennerhalle: Neue Planvariante für 2,34 Millionen Euro
Eine weitere Planvariante zur Sanierung der Weinbrennerhalle konnten in der Sitzung die Verwaltung und Architekt Wilhelm Kraft dem Gemeinderat präsentieren. Die Variante sieht neben den umfangreichen Sanierungsarbeiten eine Verbreiterung der Halle um rund neun Meter vor, sodass zwei parallele Volleyballfelder Platz finden. Die Räumlichkeiten der Gaststätte werden beibehalten. Die Kosten für diese Variante belaufen sich auf rund 2,34 Millionen Euro. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung am 1. April 2009 voraussichtlich näher mit der weiteren Planung befassen und entscheiden, welche Sanierungsvariante umgesetzt werden soll.

Wesentliches aus der Sitzung kurz zusammengefasst
Die Gemeinden Untermünkheim, Braunsbach und Kupferzell lassen ein gemeinsames Gutachten anfertigen um zu eruieren, ob und wie weitere Aufgaben im Bereich Wasserversorgung von den Gemeinden auf den interkommunalen Zweckverband Kochereckgruppe übertragen werden können.

Die Bauvoranfrage zur Errichtung eines Mastschweinestalls in Gaisdorf wurde vom Gemeinderat unter Berücksichtigung einer Stellungnahme des Landwirtschaftsamts abgelehnt. Das Einvernehmen erteilt wurde hingegen zum Abbau und Wiederaufbau eines Maschinenschuppens in Untermünkheim sowie zum Nachtragsbaugesuch zur Errichtung verschiedener Überdachungen im Gewerbegebiet Haagen.

Die Böschungsmäharbeiten in der Gemeinde für die Jahre 2009 bis 2011 wurden in der Sitzung an die Firma Rühle Maschinenpark aus Untermünkheim zum Preis von 0,0495 Euro pro laufendem Meter vergeben.

Zwei der Gemeinde vorliegende Contractingangebote für die Beheizung der Weinbrenner- und der Kochertalhalle wurden vom Gemeinderat in Anbetracht der baldigen Sanierung der Weinbrennerhalle bis auf weiteres zurück gestellt.

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