Gemeinde Untermünkheim

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Bericht von der Gemeinderatssitzung am 15. Juli 2009

Neue Gesichter im Gemeinderat
Vier langjährige Mitglieder des Gemeinderats nahmen am 15. Juli 2009 an ihrer letzten Sitzung teil und wurden von Bürgermeister Christoph Maschke aus Ihrem Amt verabschiedet. Karl Bahmer, Sigrid Hille, Gerhard Küspert und Karl-Heinz Volz waren bei der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 nicht mehr angetreten. „Viele Jahre waren Sie ehrenamtlich hier im Gemeinderat vertreten, haben ihr Wissen, haben ihre Meinung eingebracht, wenn es darum ging, etwas für die Allgemeinheit, für die Bürgerinnen und Bürger, für die Einwohner und Besucher der Gemeinde anzustoßen und umzusetzen. Es waren viele Mittwochabende, an denen Sie mit den anderen Mitgliedern hier in der Runde beisammen saßen, an denen wir diskutiert, erörtert, geplant, besprochen, zugestimmt, abgelehnt und manchmal auch heftig gestritten haben. Positiv war, wenn sich nach solchen Beratungen und Diskussionen eine tragfähige Mehrheit ergeben hat, die eine Realisierung ermöglichte“, so Bürgermeister Maschke in seiner Ansprache. Er dankte den ausscheidenden Mitgliedern, die in ihrer Freizeit für die Gemeinde gewirkt und so ihre Spuren hinterlassen haben. Neben einer Urkunde, Blumen und Weinpräsenten überreichte er einen sonders für diese Gelegenheit angefertigten Druck eines örtlichen Künstlers mit der Ansicht des Untermünkheimer Rathauses. Sigrid Hille verlässt den Gemeinderat nach elf Jahren, Gerhard Küspert vertrat die Belange der Gemeinde über 15 Jahre hinweg. Karl Bahmer gehörte dem Gremium gar 20 Jahre an, Karl-Heinz Volz war neben seiner langjährigen Aufgabe als Ortsvorsteher und Ortschaftsrat von Übrigshausen zehn Jahre Mitglied des Gemeinderats. Beide letztgenannten wurden für ihr langjähriges kommunales Wirken mit der silbernen Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Karl-Heinz Volz, Karl Bahmer, Sigrid Hille und Gerhard Küspert (von links) wurden von Bürgermeister Christoph Maschke nach langen Jahren aus dem Untermünkheimer Gemeinderat verabschiedet.
Karl-Heinz Volz, Karl Bahmer, Sigrid Hille und Gerhard Küspert (von links) wurden von Bürgermeister Christoph Maschke nach langen Jahren aus dem Untermünkheimer Gemeinderat verabschiedet.

Nach dem Wegfall zweier durch das Gemeinderatswahlergebnis 2004 bedingter Ausgleichssitze verkleinert sich der Untermünkheimer Rat auf künftig nur noch zwölf Mitglieder. So wurden nur zwei der vier frei gewordenen Stühle im Sitzungssaal im Untermünkheimer Rathaus nach der Verabschiedung wieder besetzt. Neben den wiedergewählten Gemeinderäten sind Siegfried Falk und Reiner Frank erstmals im Gremium vertreten. Bürgermeister Christoph Maschke gratulierte allen zur Wahl, nicht ohne auf die Pflichten der ehrenamtlich Tätigen hinzuweisen. Er dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft, sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger auf diese Weise zu engagieren. Ganz speziell wendete sich Maschke an die erstmals Gewählten: „Gemeinderatsarbeit baut auf langjährigen Entscheidungsprozessen auf. Ich wünsche mir, dass Sie schnell in die neue Aufgabe hineinwachsen und die entsprechende Unterstützung erhalten.“ Alle Gewählten gelobten anschließend in die Hand des Bürgermeisters, ihr Amt gewissenhaft auszuführen und das Wohl der Gemeinde und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern.

Die bürgerlichen Vertreter der Gemeinde Untermünkheim für die nächsten fünf Jahre (von links): Siegfried Falk, Helmut Bleher, Harald Schäfer, Ariane Knapp, Eberhard Kolb, Bürgermeister Christoph Maschke, Rainer Baumann, Elvira Probst-Lipski, Christoph Roth, Hermann Stapf, Reiner Frank, Rainer Kircher und Hartmut Stenzel.
Die bürgerlichen Vertreter der Gemeinde Untermünkheim für die nächsten fünf Jahre (von links): Siegfried Falk, Helmut Bleher, Harald Schäfer, Ariane Knapp, Eberhard Kolb, Bürgermeister Christoph Maschke, Rainer Baumann, Elvira Probst-Lipski, Christoph Roth, Hermann Stapf, Reiner Frank, Rainer Kircher und Hartmut Stenzel.

Erste Amtshandlung des neu zusammengesetzten Gemeindrats bildete die Wahl der ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters. Mehrheitlich setzten sich hierbei Helmut Bleher als erster und Hartmut Stenzel als zweiter Stellvertreter durch. Sie werden die Gemeinde künftig im Vertretungsfall repräsentieren. Bleher und Stenzel folgen Elvira Probst-Lipski und Harald Schäfer nach. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands Wasserversorgung Kochereckgruppe werden künftig Rainer Baumann, Ariane Knapp, Elvira Probst-Lipski und Hartmut Stenzel die Belange der Gemeinde Untermünkheim vertreten. Die Mitglieder im Gemeindeverwaltungsverband Braunsbach-Untermünkheim sind fortan Helmut Bleher, Siegfried Falk, Reiner Frank, Rainer Kircher, Hermann Stapf und Hartmut Stenzel.

Kläranlage Enslingen: Planungsauftrag vergeben, Zuschuss wird beantragt
Dem Gemeinderat war bereits in der Juni-Sitzung vorgestellt worden, wie sich Maßnahmen und Kosten bei der erforderlichen Sanierung der Sammelkläranlage Enslingen darstellen. Damals schon wurde klar, dass es großer finanzieller Anstrengungen bedürfen wird, um die Sanierung realisieren zu können. Die Gemeindeverwaltung und das Ingenieurbüro Bäuerle und Partner schilderten nun, dass bei den geschätzten 2,2 Millionen Euro Baukosten mit nur rund 400.000 Euro an Fördermitteln zu rechnen ist. Da die Sanierung jedoch unumgänglich ist und baldmöglichst begonnen werden sollte, beschloss der Gemeinderat die Kläranlage Enslingen entsprechend der Planungen des Ingenieurbüros Bäuerle und Partner instand zu setzen. Die Verwaltung wurde mit der Beantragung der Zuschüsse beauftragt. Noch offen ist hingegen die Frage wie der Anschluss von Wittighausen an die Sammelkläranlage Enslingen erfolgen soll. Im Herbst wird sich der Gemeinderat eingehend hiermit beschäftigen. Zu berücksichtigen dabei wird auch die Frage sein, wie lange die Kläranlage Übrigshausen weiter betrieben werden kann, oder ob auch die dortigen Abwässer in Bälde der Anlage in Enslingen zugeführt werden und entsprechende bauliche Anlagen bereits im Zusammenhang mit dem Anschluss von Wittighausen mit errichtet werden sollen.

Vier marode Brücken kurzfristig sanierungsbedürftig
Erschreckend war, was bei der turnusgemäßen Überprüfung der kommunalen Brücken festgestellt wurde. Den Prüfern der DEKRA offenbarten sich an fast allen Bauwerken Mängel, bei vier Brücken waren diese so groß, dass die Brücken unbedingt vor der nächsten Frostperiode saniert werden müssen, damit ein Einsturz ausgeschlossen werden kann. Bei der Kocherbrücke in Enslingen, der Diebachbrücke, der Brücke im Schnarrenbergweg und der Sperbersbachbrücke im Steinach drohen bei weiterem Frosteinfluss derart viele Steine aus dem Gewölbe zu fallen, dass die Gesamtkonstruktion instabil werden könnte. Die DEKRA wurde umgehend mit der Bauleitung, die Firma Haas aus Bad Schönborn mit den Arbeiten an den Brücken beauftragt. Der Baubeginn soll spätestens im September erfolgen. Kosten der Sanierung einschließlich Bauleitung: rund 141.000 Euro.

Allen Baugesuchen zugestimmt
Der Gemeinderat hat zu allen Baugesuchen sein Einvernehmen erteilt. Es handelt sich dabei um die Errichtung eines Mountainbike-Parcours durch den Gemeindeverwaltungsverband Braunsbach-Untermünkheim im Außenbereich von Enslingen, um die Errichtung eines Geräteschuppens im Moorstein 27, den Bau einer Garage Am Mühlberg 21 und die Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle im Enselbachweg 16. Außerdem wurde dem Neubau einer landwirtschaftlichen Bergehalle in der Seegasse Brachbach, der Umnutzung einer Hoffläche als Wohnmobilstellplatz in der Kupferstraße sowie der Errichtung einer Lkw-Verladerampe im Gewerbegebiet „Kupfer II“ zugestimmt.

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