Gemeinde Untermünkheim

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Bericht von der Gemeinderatssitzung am 23. September 2009

Anschluss von Wittighausen und Übrigshausen an die Kläranlage Enslingen
Die Betriebserlaubnisse für die Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben in Wittighausen laufen zum 31.12.2010 aus. Die Gemeinde befasst sich deshalb schon seit längerem mit dem Anschluss von Wittighausen an die Sammelkläranlage in Enslingen. Das Ortsnetz Wittighausen soll dabei über eine Freispiegelleitung angeschlossen und über ein kommunales Pumpwerk durch eine Druckleitung nach Suhlburg an die Sammelkläranlage Enslingen angeschlossen werden. Im Zuge einer Gesamtkonzeption der Abwasserbeseitigung der Gemeinde wurden nun auch ein möglicher Anschluss von Übrigshausen nach Enslingen und die Stilllegung der dortigen Kläranlage in Erwägung gezogen. Die Gemeinde hat nämlich auch für die Kläranlage Übrigshausen mittelfristig immensen Sanierungsaufwand zu erwarten. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen ergaben, dass der zeitgleiche Anschluss von Wittighausen und Übrigshausen die deutlich kostengünstigste aller Varianten ist. Grund hierfür ist zum einen, dass beim Bau der neuen Kreisstraße 2576 sowie beim Bau neuer Feldwege die Kanäle abschnittsweise mitverlegt werden können. Zum anderen wird für den Anschluss von Übrigshausen auf der gesamten Leitungslänge bis Suhlburg eine größer dimensionierte Druckleitung benötigt. Diese könnte beim alleinigen Anschluss von Wittighausen jedoch nicht verwendet werden, da dort zu geringe Abwassermengen anfallen und die Abwässer in der Leitung ansonsten quasi stehen bleiben würden. Folge wäre, dass bei einem späteren Anschluss von Übrigshausen zwischen Wittighausen und Suhlburg zwei Leitungen parallel verlegt und unterhalten werden müssten. Der Gemeinderat entschloss sich deshalb zu einer gemeinsamen Ausführung des Anschlusses von Wittighausen und Übrigshausen und beauftragte die Verwaltung für die Gesamtmaßnahme einen Zuschuss aus der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft für das kommende Jahr zu stellen. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 950.000 Euro. Die Ausführung ist von der Bewilligung des Zuschusses abhängig.

Neue Satzungsregelungen für Feuerwehr und Ehrenamtliche
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Untermünkheim erhalten vom 1. Januar 2010 an eine höhere Entschädigung für Einsätze, Übungen und den Besuch von Fortbildungen. Der Gemeinderat würdigte durch die Erhöhung der Entschädigungssätze die den Mitgliedern der Wehr durch ihre Betätigung entstehende zeitliche, körperliche und psychische Belastung. Mit der Erhöhung der Entschädigung folgte das Gremium einem Vorschlag des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall.
Wer die Dienste der Untermünkheimer Feuerwehr in Anspruch nimmt, beispielsweise für den Feuersicherheitsdienst bei Veranstaltungen, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Geändert und nach oben angepasst wurde nämlich auch das Verzeichnis über den Kostenersatz bei Inanspruchnahme der Feuerwehr. Unberührt hiervon und auch künftig unentgeltlich bleibt natürlich die Hilfe der Wehr bei Bränden, Naturkatastrophen oder Unglücksfällen.
Kleinere Änderungen wurden des Weiteren an der Satzung über die Entschädigung der sonstigen ehrenamtlich Tätigen vorgenommen. Hierbei handelt es sich um geringfügige Erhöhungen der Ersätze sowie redaktionelle Änderungen.
Alle drei Satzungsänderungen finden Sie im Wortlautam Ende des Berichts zum Download im PDF-Format.

Grund- und Hauptschüler lernen an neuer PC-Anlage
Damit auch künftig die Grund- und Hauptschüler in Untermünkheim zeitgemäß am Computer lernen können erwirbt die Gemeinde eine neue PC-Anlage für die Schule. Der Server mit 17 Einzelplatzcomputern kostet entsprechend einem Angebot der Firma Connect Computerlädle aus Schwäbisch Hall rund 13.788 Euro und ist damit kostengünstiger als Leasinggeräte mit vergleichbarer Ausstattung. Schulleiter Bernd Lang erläuterte die Wichtigkeit einer PC-Anlage, ungeachtet der noch ungeklärten Zukunft der Hauptschule im Ort. Danach enthält der Bildungsplan bereits für Erstklässler Unterrichtseinheiten mittels der neuen Medien. Ob und wie nach der Einführung der Werkrealschulen in Baden-Württemberg die Untermünkheimer Hauptschule in den kommenden Jahren überhaupt noch weitergeführt werden kann wird übrigens Gegenstand eines separaten Berichts in einer der folgenden Ausgaben unseres Mitteilungsblatts sein.

Fünf Baugesuchen zugestimmt, eines abgelehnt
In der Robert-Bosch-Straße im Gewerbegebiet „Kupfer II“ darf eine Lkw-Verladerampe nicht wie vom Bauherrn beantragt gebaut werden. Der Gemeinderat versagte zu der Rampe sein Einvernehmen, da das Bauwerk deutlich außerhalb der Baugrenze und teilweise im festgesetzten Grünbereich errichtet hätte werden sollen. Dem geplanten Abbruch des Wohnhauses Hohenloher Straße 13 stimmte der Rat hingegen zu. Selbiges gilt für die Errichtung einer Terrasse auf einer vorhandenen Flachdachgarage in der Hohenloher Straße 52 sowie für den Bau eines Einfamilienwohnhauses Am Mühlberg 27. Gebaut werden darf nach Willen des Gremiums des Weiteren ein Ferkelaufzuchtstall in Gaisdorf sowie ein Schuppen in Wittighausen. Die Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses in Gaisdorf wurde aufgrund fehlender Unterlagen bereits vor der Sitzung von der Tagesordnung gestrichen.

Auf einen Blick: Weinbrennerhalle, Verkehrsschau, Spenden
Bürgermeister Christoph Maschke berichtete den Mitgliedern des Gemeinderats zunächst von den während der Sommermonate erfolgten Gesprächen mit Vertretern des Regierungspräsidiums in Stuttgart bezüglich der Bezuschussung bei der Sanierung der Weinbrennerhalle. Grundsätzlich ist das Projekt sowohl durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum als auch durch die Sportstättenförderung mit rund 700.000 Euro förderfähig. Darüber hinaus ist auch die Gewährung weiterer Landesmittel möglich. Bedingung hierfür ist allerdings, dass die Gemeinde ihre Pläne noch nach Einsparmöglichkeiten untersucht und sich mit der Erhebung von Benutzungsentgelten für die Hallen befasst.
Auch von der Verkehrsschau des Landratsamts berichtete Bürgermeister Maschke. Während in Enslingen die Einrichtung einer 30-kmh-Zone befürwortet wurde, wurde eine solche für den gesamten Verlauf der Suhlburger Straße abgelehnt. Die Markierung der Suhlburger Straße mit Parkbuchten und einem Radstreifen wird unterdessen momentan abgeschlossen. Eine Entscheidung des Landratsamts zum Antrag der Gemeinde Untermünkheim, die Geschwindigkeit für Lkw auf der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 19 zumindest nachts zu begrenzen steht derweil noch immer aus.
Der Gemeinderat hat einen Preisnachlass der Schreinerei Wirth & Framke bei der Erstellung des öffentlichen Bücherregals im Wert von 297,50 Euro als Spende angenommen. Außerdem wurden eine Spende der Firma Wohnbau Otterbach in Höhe von 150 Euro sowie Spenden von Privatpersonen in Höhe von 108 Euro für den Kindergarten und von 100 Euro für die Freiwillige Feuerwehr angenommen.

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