Gemeinde Untermünkheim

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Bericht von der Gemeinderatssitzung am 20. Oktober 2010

Neues Wohngebiet in Untermünkheim auf den Weg gebracht

In Untermünkheim soll in den Auäckern ein neues Wohngebiet mit voraussichtlich 35 Bauplätzen entstehen. Für die Erschließung und Baureifmachung geht die Gemeinde neue Wege. Anstelle, dass wie bisher die Gemeinde sämtliche Grundstücke erwirbt, erschließt und veräußert, soll dies an die Kommunalentwicklung Baden-Württemberg im Rahmen einer Erschließungsträgerschaft vergeben werden, die dies dann auf eigene Rechnung abwickelt. Dies wird zwischen Gemeinde und Erschließungsträger vertraglich vereinbart. Die Bodenordnung soll durch ein Umlegungsverfahren abgewickelt werden. Diese Art der Erschließung wird in vielen anderen Gemeinden in Baden-Württemberg, auch im Landkreis Schwäbisch Hall schon seit Jahren erfolgreich angewandt.

Für Grundstücksinteressenten ändert sich wenig, denn für die Vergabe der meisten Bauplätze wird weiter die Gemeinde Untermünkheim Ansprechpartner sein. Der vorläufige Bauzeitenplan sieht vor, dass das förmliche Verfahren noch in diesem Jahr eingeleitet wird. Der Beginn der Erschließungsarbeiten könnte im Herbst 2011 und der Baubeginn für die ersten Wohnhäuser bereits in der ersten Jahreshälfte 2012 sein.   

In dem Zusammenhang wurde auch das Entwidmungsverfahren der Straße von der B 19 entlang der Kelter bis zum Eichelbergweg in die Wege geleitet, denn im Rahmen der Erschließung wird später eine andere Verkehrsführung geschaffen werden. Die bisherige Straße bleibt allerdings noch solange für den Verkehr offen, bis die neue Straße fertig gestellt sein wird.

Sanierung und Erweiterung der Weinbrennerhalle

Mehrheitlich hat der Gemeinderat beschlossen, die Sanierung und Erweiterung der 45 Jahre alten Weinbrennerhalle tatkräftig anzugehen und den Baubeschluss in der beim Land zur Förderung eingereichten Variante gefasst. Die Förderbescheide zur Sanierung und Erweiterung der Weinbrennerhalle liegen der Gemeinde seit Anfang Oktober 2010 vollständig vor und sind nachfolgend dargestellt.

 

 

Prognostizierte Baukosten

Förderung

Bewilligt

Förderung

beantragt

Sanierung und

 

497.320,00 €

497.330,00 €

Erweiterung

ELR

 

 

 

Sportstätten-

Förderung

2.589.000 €

242.000,00 €

242.000,00 €

Ausgleichstock

 

400.000,00 €

720.000,00 €

 

 

 

 

Gesamtförderung

 

1.139.320,00 €

1.459.330,00 €

 

Da die Fördermittel gegenüber der Beantragung um 320.000 € niedriger ausfielen, hat sich der Gemeinderat nochmals mit der Finanzierung befasst. Bei Gesamtkosten von 2.589.000 € beträgt die durchschnittliche Gesamtförderung für das Vorhaben 44 %. Die übrigen Aufwendungen sind durch den Gemeindehaushalt zu finanzieren. Deshalb wurden vom Gremium die Baukosten auf 2.589.000 € gedeckelt und beschlossen, falls Baukosteneinsparungen möglich sind, diese strikt zu verfolgen, sofern sie sich bieten und auf die Folgekosten keine negativen Auswirkungen haben. In der Sitzung wurde ebenfalls die Beauftragung der Tragwerksplanung an das Büro Baumann aus Schwäbisch Hall beschlossen. Die Aufträge für Architekt und Fachplanungen wurden bereits 2009 vom Gemeinderat vergeben. Entsprechend den Förderbestimmungen muss mit dem Bau der Halle bis spätestens 15.11.2010 begonnen sein. In der nächsten Gemeinderatssitzung am 10.11.2010 werden deshalb die ersten Aufträge vergeben. Der Bauzeitenplan sieht vorbereitende Arbeiten über den Winter vor. Mit der sichtbaren Bauphase soll im März begonnen werden. Ab Mai 2011 wird deshalb die Weinbrennerhalle für voraussichtlich ein Jahr für Sport und Veranstaltungen nicht benutzbar sein.

Breitbandausbau in der Gemeinde

Die Breitbandverfügbarkeit innerhalb der Gemeinde Untermünkheim ist unzureichend sowohl für private als auch gewerbliche Anwender. Untermünkheim ist mit dieser Problematik im ländlichen Raum nicht allein. Sämtliche Gemeinden im Landkreis haben sich deshalb entschlossen, über die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises die Verbesserung gemeinsam anzugehen und hierzu die möglichen Förderungen des Landes zu beantragen. In weiten Teilen des Gemeindegebiets beträgt die Breitbandverfügbarkeit unter 1.000 KBit. Lediglich im Bereich der Vorwahl 07944 ist aufgrund eines DSLAM im Gewerbepark Hohenlohe die Bandbreite höher, wenn auch nicht besonders komfortabel. Die Förderkriterien des Landes sehen vor, dass ein Förderantrag nur dann gestellt werden kann, wenn 1.000 KBit nicht erreicht sind. Das ist im Bereich der Vorwahlbereiche 07906 und 0791 der Fall. Bereits im Lauf dieses Jahres wurde dies ausgeschrieben und aufgrund der eingegangenen Angebote beim Land angemeldet. Diese Förderanträge sollten, so Herr Kastenholz von der Wirtschaftsfördergesellschaft, zurückgezogen und durch neue Leerrohrförderanträge mit Glasfasereinzug ersetzt werden, denn nur diese Technik wird die Bandbreite wesentlich verbessern. Momentan läuft eine Umfrage, um einen höheren Bedarf bei den Gewerbetreibenden dieser Bereiche zu ermitteln.  

Tempo 30 nachts für LKWs auf der Ortsdurchfahrt B 19 

Der Gemeinderat wurde darüber unterrichtet, dass zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr LKWs über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht auf der gesamten Länge der Ortsdurchfahrt nur noch Tempo 30 fahren dürfen. Eine entsprechende Anordnung erging jetzt durch die Straßenverkehrsbehörde. Die Anordnung ist vorerst auf ein Jahr befristet. Grund für die Genehmigung ist der Lärmschutz für die Anwohner. Der Entscheidung vorausgegangen war ein Antrag der Gemeinde.

 

Weiteres aus der Sitzung kurz zusammengefasst

Der Gemeinde erteilt das Einvernehmen zu einem Baugesuch zur Errichtung eines Carports auf dem Grundstück Enselbachweg 16. Zur Bauvoranfrage für eine Frei-flächenphotovoltaikanlage auf einem Grundstück im Flurbereinigungsgebiet zwischen neuer K 2576 und der Bahnlinie herrscht noch Klärungsbedarf. Beschlossen wurde, je eine Spende für die Grundschule über 500,00 € und für Queues für den Billardtisch des Jugendraums anzunehmen.

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