Gemeinde Untermünkheim

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Innerortsentwicklung Obermünkheim: Planungswerkstatt erzielt Ergebnisse

Die zukünftige Entwicklung Obermünkheims hat in den letzten Monaten angeregte Diskussionen innerhalb der Gemeinde ausgelöst. Grund dafür war das Ziel der Gemeinde Untermünkheim, die ursprüngliche Ortslage des Teilorts aufzuwerten. Zur Versachlichung des Vorgangs und um die Bürger von Anfang an konstruktiv mit einzubinden hat der Gemeinderat Untermünkheim in seiner Sitzung am 9. April 2008 auf Vorschlag des Landratsamts, Fachbereich Kreisplanung, die Einsetzung einer Planungswerkstatt beschlossen und gleichzeitig die Kreisplanung mit der Durchführung beauftragt. Erste Ergebnisse wurden inzwischen erzielt.

Einführend fand am Montag, dem 14. Juli 2008, eine Ortsbegehung in Obermünkheim statt, um einen einheitlichen Kenntnisstand der Teilnehmer zu erreichen. Eine weitere Ortsbegehung diente nach Abstimmung mit den jeweiligen Eigentümern der Untersuchung der Bausubstanz von leer stehenden Wohngebäuden, welche sich größtenteils als unerwartet schlecht heraus stellte. Am Samtstag, dem 19. Juli 2008, begann der eigentliche Planungsprozess. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christoph Maschke wurde der Ablauf der Planungswerkstatt durch die Vertreter der Kreisplanung, Jens Fuhrmann und Lars Petri, dargelegt. „Es ist von großer Bedeutung, dass Sie unvoreingenommen und losgelöst von den geführten Debatten an die Planung heran gehen“ betonte Fuhrmann. In einer ersten Phase waren die Teilnehmer aufgefordert, Ziele der zukünftigen Ortsentwicklung in Form von Stichworten zu erarbeiten. Die auf Karteikarten festgehaltenen Ziele wurden danach einer Bewertung durch die Teilnehmer unterzogen. Dabei erreichten die Verbesserung der Verkehrssituation, die optische Aufwertung des Ortskerns sowie die Schaffung eines zentralen Treffpunktes die meiste Zustimmung. Ebenso wurde der Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzung als wichtiges Ziel genannt. In einer zweiten Phase konnten die Teilnehmer basierend auf den ermittelten Zielen konkrete Maßnahmen erarbeiten, welche ebenfalls einer Bewertung zugeführt wurden. Die meisten Punkte verbuchte die Schaffung eines Dorfplatzes zur Ausrichtung von Feiern, der Abbruch von baufälligen Gebäuden und deren Überbauung, um zu einem attraktiveren Ortsbild zu gelangen, sowie die Verkehrsberuhigung der Suhlburger Straße. Außerdem wurden Entwicklungsmöglichkeiten für die bestehende Landwirtschaft sowie die Erhöhung der Attraktivität des Gebiets für Familien in Form von geeigneten Grundstückszuschnitten genannt.

Am Nachmittag bekamen dann die Teilnehmer der Werkstatt die Gelegenheit, selbst planerisch tätig zu werden und auf Basis der ermittelten Maßnahmen Entwürfe aufzuskizzieren. Zusätzlich stand ein Arbeitsmodell zur Überprüfung von Planungen zur Verfügung. Dabei gingen die Teilnehmer mit großem Engagement und ohne Berührungsängste an die Aufgabe. Das Ergebnis war entsprechend mehr als zufrieden stellend. Eine Vielzahl von Ideen, Vorschlägen und Varianten wurde erarbeitet, über welche in einem Schlussplenum nochmals diskutiert und abgestimmt wurde. Die beschlossenen Vorschläge werden jetzt vom Fachbereich Kreisplanung ausgearbeitet, um nach den Ferien innerhalb des Teilnehmerkreises nochmals beraten zu werden. Danach ist die Präsentation im Gemeinderat vorgesehen.

Bei der abschließenden Beurteilung der Veranstaltung lobten alle Teilnehmer die für sie ungewohnte Form der Planung. Ebenso wurden die sachliche Arbeitsatmosphäre und die gute Organisation der Planungswerkstatt hervorgehoben. Zufrieden zeigten sich auch die Planer: „Dies war eine Premiere im Landkreis, mit einer solchen Vielzahl von Ideen haben wir daher nicht unbedingt gerechnet.“ Bürgermeister Maschke fügte hinzu: „Auf jeden Fall ein zukunftsträchtiges Modell, um aufgebaute Spannungen zu entschärfen.“ Einen Einsatz dieser Methode hält er deshalb auch bei anderen Planungsaufgaben für vorstellbar.

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