Gemeinde Untermnkheim

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Rathausbote vom 20.07.2018 Nummer 29



TERMINE
   

Hallen geschlossen
Die gemeindeeigenen Hallen sind von 26. Juli 2018 bis 26. August 2018 (je einschließlich) geschlossen.
Wir bitten um Beachtung!

 

Rathaus geschlossen
Das Rathaus sowie alle öffentlichen Einrichtungen (Kindergarten, Bauhof) bleiben am Freitag, 20. Juli 2018 wegen des Betriebsausfuges geschlossen.
Wir bitten um Beachtung.  

 

Müllabfuhr
 
Rest- und Biomüllabfuhr

Nächste Abfuhr am
Freitag, 27.07.2018

Die Tonnen sind bis 6:00 Uhr bereitzustellen.  
 

Gelber Sack
Nächste Abholung am
Donnerstag, 26.7.2018
 
Die Tonnen sind bis 6:00 Uhr bereitzustellen.
 

Häckselplatz Untermünkheim 
Der Häckselplatz in Untermünkheim hat samstags von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffent.
Wir bitten um Beachtung!


Donnerstag ist Markttag!
Immer donnerstags von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr ist Wochenmarkt am
Parkplatz im Steinach.
Die Marktbeschicker freuen sich auf Ihren Besuch.


AMTLICHES

 

Einladung zur Gemeinderatssitzung 
am 25. Juli 2018
Zur nächsten Sitzung des Gemeinderats laden wir Sie auf Mitt-
woch, 25. Juli 2018 um 19.00 Uhr, in den Sitzungssaal des Rat-
hauses Untermünkheim freundlich ein.
Für den öffentlichen Teil sind folgende Tagesordnungspunkte vorgesehen:
 1. Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse vom 13.06.2018 und vom 04.07.2018
 2. Einwohnerfragestunde
 3. Information über laufende Maßnahmen und Projekte
 4. Bebauungsplan „Auchtäcker II“ in Kupfer
     a) Vorstellung Nutzungskonzeption einer privaten Fläche
     b) Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan „Auchtäcker II“, 1. Änderung
 5. Rathausbote Untermünkheim – Kostenbeteiligung von Religionsgemeinschaften
 6. Lehmgrube Übrigshausen – Vorschlag Veränderung der Auffüllung
 7. Annahme von Spenden
 8. Innerörtliches Leitsystem und Neuaufage Ortsplan – Vorstellung Konzept
 9. Baugesuche
     a) Garagen-Neubau geplante veränderte Ausführung, Untermünkheim, Am Falkert 3, Flst.Nr. 93/3
     b) Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Untermünkheim, Melchior-Senft-Straße 15, Flst.Nr. 288/30
     c) Neubau Wohnhaus mit Garage, Haagen, Alte Steige 9/3, Flst.Nr. 63/2
     d) Erweiterung der Büroräume im Bestand, Übrigshausen, Am Richtbach 5, Flst.Nr. 389/16 und 389/17
     e) Neubau Wohnhaus mit Garage und Büro, Enslingen, Am Weinberg 13, Flst.Nr. 432/1
     f) Anbau an eine bestehende Garage, Untermünkheim, Steinach, Flst.Nr. 147
10. Sonstige Bekanntgaben; Fragen und Anregungen des Gemeinderats
     - Storchenfest
    - Feldwegsanierungen
Im Anschluss fndet eine nicht öffentliche Sitzung statt.

 

Blumen, Figuren und Ähnliches an den Urnenwänden auf den Friedhöfen der Gemeinde Untermünkheim

Gemäß der Friedhofssatzung vom 03.05.2017 der Gemeinde Untermünkheim ist das Ablegen bzw. Anbringen von Grabschmuck an Kolumbarien bzw. Urnennischen nicht gestattet, ausgenommen Blumen am Geburts- oder Todestag des Verstorbenen. Siehe dazu § 14 – Gestaltungsvorschriften, Absatz 11 der Satzung.
Ebenso ist in § 19 – Allgemeines, Absatz 1 geregelt, dass verwelkte Blumen und Kränze von den Grabstätten zu entfernen sind.
Bei der Begehung der Friedhöfe durch das Friedhofsamt wurde festgestellt, dass diese Vorschriften vorwiegend an den Urnenwänden nicht eingehalten werden, hauptsächlich auf dem Friedhof Untermünkheim.
Die Angehörigen bzw. Nutzungsberechtigten (Rechnungsempfänger) werden daher aufgefordert, verwelkte Blumen und Pfanzen umgehend zu entfernen. Die aufgestellten Figuren, Lichter, Kerzen oder Ähnliches sind bis einschließlich 31. August 2018 abzuräumen. Nach diesem Termin werden diese im Auftrag des
Friedhofsamtes durch den Bauhof entfernt und entsorgt.
Zukünftig bitten wir darum, die Friedhofssatzung zu berücksichtigen und einzuhalten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Das Friedhofsamt

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) 2019 ausgeschrieben – Anträge ab sofort möglich
Das Land Baden-Württemberg hat für 2019 das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) neu ausgeschrieben. Anträge können bis 14.09.2018 in fünffacher Fertigung beim Rathaus Untermünkheim eingereicht werden. Wer leer stehende Gebäude zu Wohnraum umnutzt oder Wohnungen umfassend modernisiert oder im gewerblichen Bereich investiert und insbesondere zur Entflechtung störender Gemengenlagen im Ortskern beiträgt, kann eine Förderungbeantragen.
 
Förderschwerpunkt „Wohnen“
Die Schaffung von Wohnraum innerhalb des Ortskerns durch Umnutzung vorhandener, leer stehender Gebäude oder Modernisierungsmaßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse stehen im Mittelpunkt der Förderung. Projekte für die Eigennutzung können mit einem Fördersatz von 30 % und maximal 20.000 €, Umnutzungen bis höchstens 50.000 € je Wohnung unterstützt werden. Projekte die überwiegend nachwachsende Rohstoffe als Baustoff einsetzen, erhalten einen um 5 % erhöhten Fördersatz. In der Regel dürfte es sich dabei um Holz handeln. Die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung oder Modernisierung zur Vermietung wird mit 10 - 15 % und max. 200.000 € bezuschusst.
 
Förderschwerpunkt „Arbeiten“
Unterstützt werden kann die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten durch bauliche Investitionen, Erweiterungen und Neuansiedlungen, vorrangig jedoch Projekte, die zur Entfechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen oder Brachen nutzen. Der Regelfördersatz beträgt 10 % der Investitionskosten,max. 200.000 Euro. Strukturell besonders bedeutsame Vorhaben wie z. B. die Verlagerung aus Gemengelagen oder die Reaktivierung von Gewerbebrachen werden mit bis zu 15 % der zuwendungsfähigen Ausgaben unterstützt.
 
Förderschwerpunkt „Grundversorgung“
Kleine Handwerksbetriebe und Handelsgeschäfte sowie Dorfwirtschaften können für Investitionen zur Sicherung der örtlichen Versorgung mit Waren und privaten Dienstleistungen für den täglichen und wöchentlichen Bedarf sowie dem unregelmäßigen aber dringend vor Ort zu erbringenden Bedarf einen Zuschuss von bis zu 20 %, maximal 200.000 Euro erhalten.
Eine ELR-Förderung scheidet aus, wenn für das Vorhaben andere Fördermittel des Landes Baden-Württemberg beantragt wurden. Eine Kombination mit den speziellen Energiesparprogrammen ist jedoch möglich.
Es wird darauf hingewiesen, dass gute Projekte mit der Absicht einer zügigen Umsetzung bevorzugt werden. Es wird deshalb empfohlen, den Planungsstand durch geeignete Unterlagen (z. B. genehmigte oder genehmigungsfähige Bauplanung) nachzuweisen. Wichtig sind vollständige Antragsunterlagen auf aktuellen
Vordrucken und eine gute Projektqualität mit aussagekräftiger Projektbeschreibung, einer vollständigen Kostenschätzung nach DIN 276, Fotos und ein Finanzierungsplan. Bei allen Vorhaben ist zu belegen, dass dem Umwelt- und Klimaschutz durch den Einsatz geeigneter ökologischer Verfahren Rechnung getragen wird.
Die Anträge für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum können beim Rathaus Untermünkheim angefordert oder direkt aus dem Internet auf den Seiten der Regierungspräsidien (Adresse siehe unten) heruntergeladen werden. Auskünfte erteilt Daniel Sommer, Tel. 0791/97087-13, daniel.sommer@untermuenkheim.de oder Bürgermeister Christoph Maschke.
Im Landratsamt, Amt für Wirtschaftsförderung, berät Susanne Kraiß, Tel. 0791/755-7259, E-Mail: s.kraiss@lrasha.de.
Informationen und Antragsformulare können auch auf den Seiten der Regierungspräsidien Baden-Württemberg unter www.rp.baden-wuerttemberg.de – Unsere Themen – Verkehr und Infrastruktur / Ländlicher Raum – Strukturentwicklung Ländlicher Raum / Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – Info Antrag-
stellung abgerufen werden (https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragstellung).  
 
 

Sonderprogramm „Spitze auf dem Land“ fördert kleine und mittlere Unternehmen
Innovation ist der Schlüssel für die Spitzenstellung des Landes Baden-Württemberg als starker Wirtschaftsstandort. Der zunehmende globale Wettbewerb erfordert dauerhafte Anstrengungen für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung im gesamten Land.
Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ werden gezielt Impulse gesetzt, diese Position weiter auszubauen und Innovationen zu fördern.
Das Sonderprogramm richtet sich an Unternehmen, die das Potenzial zur Erlangung der Technologieführerschaft aufweisen. Unterstützt werden große umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen, die zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte dienen. Zusätzlich sollen durch die unterstützten Projekte nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz im Produktionsprozess generiert werden.
Der Fördersatz beträgt für kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten bis zu 20 Prozent, für mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die Förderung ist auf höchstens 400.000 Euro pro Vorhaben begrenzt. Zuwendungen unter 200.000 Euro werden nicht bewilligt.
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können von der Gemeinde zusammen mit dem Unternehmen bis zum 31.08.2018 parallel im Landratsamt Schwäbisch Hall und Regierungspräsidium Stuttgart gestellt werden. Auskunft im Landratsamt gibt Susanne Kraiß (Tel. 0791/755-7259). Der vollständige Ausschreibungstext und die Formulare sind veröffentlicht unter: http://efre.wp1.visual4.com/foerderungsuebersicht/spitze-auf-dem-land/.  

 

Bürgersprechstunde am 30. Juli 2018
Am Montag, den 30. Juli, fndet von 15.00 Uhr – 16.30 Uhr die nächste Bürgersprechstunde des Landrates im Besprechungsraum 202 (zweites Obergeschoss) im Landratsamt Schwäbisch Hall statt. Gerhard Bauer beantwortet Fragen und geht auf Anliegen interessierter Bürgerinnen und Bürger ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert:
Europaarbeit im Landkreis Schwäbisch Hall
Die Europäische Kommission hatte für das Netzwerk der Europe Direct Information Center die vierte Förderperiode 2018 - 2020 ausgeschrieben. Das Europabüro Wolpertshausen bewarb sich erneut als Teil dieses Netzwerkes. Leider war die Bewerbung für diese vierte Förderperiode nicht erfolgreich.
Das Netz der Europabüros wurde von der Europäischen Kommission deutlich ausgedünnt. Zusammen mit dem Büro in Wolpertshausen sind in Deutschland achtzehn Büros aus der 2017 zu Ende gegangenen Förderperiode nicht mehr vertreten. Landrat Gerhard Bauer: „Es fällt auf, dass von der Streichung insbesondere der ländliche Raum betroffen ist. Ich bedauere dies außerordentlich, insbesondere unter dem Aspekt, dass das Europabüro Wolpertshausen seit 2005 und damit von Beginn an im Netzwerk vertreten war und engagiert gearbeitet hat. In Baden-Württemberg wurde die Zahl der Büros von sechs auf vier redu-
ziert.“ Das Ende des Europabüros Wolpertshausen als Teil des Netzwerkes der Europäischen Kommission bedeutet aber nicht das Ende der Europaarbeit im Landkreis Schwäbisch Hall. Bewährte Veranstaltungen werden weiterhin begleitet und unterstützt, neue Impulse aufgegriffen. Auf zahlreichen Messen in Zusammenarbeit mit der WFG im Landkreis und der Region wird Europa weiterhin sichtbar sein.



 
AUS DEM GEMEINDELEBEN

Gruß aus Haagen
Die Postkarte zeigt drei Ansichten von Haagen - ½ Kilometer talabwärts von Untermünkheim entfernt - in der Zeit Anfang der 1940er Jahre.

Die Gesamtansicht zeigt, dass sich die Bauernhöfe eng an die Südhänge und auf dem Schwemmfächer des zu beiden Seiten damals noch weitgehend offenen Dorfbaches drängen. Etwa 25 Klein- und Kleinstbauernfamilien fnden hier ein bescheidenes Auskommen.
Die Mehrzahl der Familien bewirtschaftet 3- 6 Morgen Land. Die schmalen Ackerparzellen liegen hauptsächlich in leichter Hanglage oberhalb des Dorfes, das Wiesenland befndet sich auf der ebenen Talaue auf der gegenüberliegenden Seite des Kochers.
Es gibt zu dieser Zeit in Haagen noch einen bescheidenen Weinbau. Der Ort hat damals ca. 210 Einwohner. Heute ist Haagen durch das Wohngebiet Bühl mit Untermünkheim zusammengewachsen.
Am Ortseingang befndet sich auf der linken Seite der kleine Dorfladen und das ehemalige Hirtenhaus. Die einzigen Handwerker sind ein Schuhmacher, ein Rechenmacher und ein Küfer. Für den übrigen kurzfristigen Bedarf ist man auf das Angebot in Untermünkheim und Enslingen angewiesen. Beim genauen Hinsehen kann ich oberhalb vom heutigen‘ Milchweg‘ das kleine bäuerliche Anwesen meiner Großtante AmalieWieland ausmachen. ’Amale‘ – sie ist die Schwester meiner Großmutter aus Übrigshausen – gehört mit ihren ca. 3 Morgen Land zu den ärmeren Dorfbewohnern. Die kleinen Ackerstücke befnden sich z.B. im ‚Rôôle‘ oberhalb des Hauses. Die Mäh- und Heuwiesen im ‚Woose‘ auf der anderen Kocherseite erreichen ‚ dr‘Dout und Doute von Hooche‘ mit Kuhgespann und Leiterwagen über die damalige Eisenbrücke. *
Die Idylle auf dem Bild täuscht über das wirkliche Leben der Kleinbauern in dieser Zeit hinweg. 2 Kühe, 2 Schweine, 1 Ziege, Gänse und Hühner halten Wielands auf ihrer kleinen Hofstelle. Die Nutztiere liefern Milch, Butter, Fleisch, Schmalz, Wurst, Eier, Federn hauptsächlich für den Ei- genbedarf. Aber auch mit der Milch für den morgendlichen Malzkaffee oder in Form von Sauermilch (mit Brot oder Kartoffeln) als Abendessen im Sommer wird gespart. Der Michkutscher aus Enslingen holt sie jeden Morgen vor dem Haus ab und das Milchgeld ist die einzige regelmäßige Einnahmequelle aus dem landwirtschaftlichen Betrieb. Umso mehr freuen sich Mutter, Vater und die 5 Kinder auf den Tag, an dem alle 5 Wochen aus dem Backhäusle Rauch aufsteigt und Brot gebacken wird. Ein besonderer Festtag im Winter ist der Tag, an dem eine Sau geschlachtet wird.
Die Gänse, natürlich selbst aufgezogen, werden zweimal im Jahr gerupft – über die heutige Einschätzung, Lebendrupf sei eine Tierquälerei, hätte man damals wohl verständnislos den Kopf geschüttelt. Selbst für die Schwungfedern der Gänse hat man nach dem Schlachten eine Verwendung: sie werden zum Putzen der verrußten Ofenrohre eingesetzt. Eine ausgenommene Gans verkaufte die Großtante jedes Jahr an die Inhaberin der großen Handlung in Untermünkheim, Frau Schnürlen. Großonkel Karl arbeitet in der Ziegelei Förstner im Übrigshausen, die er täglich mit dem Fahrrad über die damals nur geschotterte und staubige Untermünkheimer Steige erreicht.
‚Amale‘ stockt das knappe Haushaltsgeld auf, indem sie mit den Kindern im zeitigen Frühjahr auf den gepfügten Äckern wilden Ackersalat, auf den Wiesen und im Wald Schlüsselblumen und ‚blaue Märzenblumen‘ (Leberblümchen) pfückt und sie frühmorgens auf dem 7 km entfernten Wochenmarkt in Hall anbietet. Wie kommt sie da hin? ‚Mei Schue laafet allô nach Hall‘ ist von ihr überliefert. Ob sie den zwei botanischen , unter Naturschutz stehenden  Besonderheiten, für die Haagen heute überregional regional bekannt ist -  den Küchenschellen auf  den Trockenwiesen am Steigenberg und den Schachbrettblumen auf den feuchten Gieswiesen auf der Kochertalaue - große Beachtung geschenkt hat , darüber ist nichts  bekannt.
Links unten ist das am rechten Ortseingang gelegene Gasthaus zum Lamm abgebildet. Hier wird das Milchgeld ausbezahlt und die Kinder holen dem Vater dann und wann 1-2 Zigarren der Sorte ‚Weiße Eule‘. Hier werden Hochzeiten gefeiert und man kehrt zum Leichtrunk ein. In Erinnerung sind bis heute auch die regelmäßigen Schlachtfeste im Lamm.
In den letzten Jahren ist das Gasthaus vom neuen Eigentümer gründlich saniert und der Dachstuhl erneuert worden. Dabei ist der im 19. Jahrhundert erfolgte Anbau an der Ostseite, der der Firstseite zur Straße hin ein asymmetrisches Profl verliehen hat, entfernt worden. Heute zeigt die Firstseite wieder ihr ursprüngliches Gesicht.
Rechts unten auf der Ansichtskarte sieht man die Mühle und daneben das Elektrizitätswerk samt Transformatorenhaus von E. Ley in Nahaufnahme. Bis in die 1970er Jahre wird in der Mühle Korn gemahlen und Mehl abgegeben.Seit 1910 nutzt Ley das durch ein Wehr gestaute Kocherwasser und das Gefälle zum Mühlkanal zur Elektrizitätsgewinnung und versorgt Haagen und die umliegenden Dörfer erstmals mit Strom.
Heute wird das Elektrizitätswerk von der Firma ‚Elektro-Otterbach‘ betrieben. Die alten Schaufelräder der Turbine aus den Anfängen  des Wasserkraftwerkes funktionieren bis heute. Im Werk werden durchschnittlich 50 – 60 Kilowatt pro Stunde erzeugt. Diese Menge entspricht dem Bedarf von. 200 – 240 Haushalten. Das alte Mühlengebäude selbst wird für Büro- und Wohnzwecke genutzt.
Die Ansichtskarte wird vom Absender als Grußkarte zum Jahreswechsel 1948/49 verwendet und ist an ein Fräulein Emma in (14a) Kornwestheim gerichtet. Der Absender schreibt unter anderem: „…. Uns geht es allen gut, nur unser Walter ist immer noch nicht gekommen.“ Es ist zu vermuten, dass der genannte Walter Ende 1948 noch immer in Kriegsgefangenschaft ist.
Frankiert ist die Karte mit einer 10-Pfennig-Marke und zusätzlich mit einer kleinen blauen ‚Notopfer-2-Berlin-Steuermarke‘. Diese 2 Pfennige sollten der Berliner Bevölkerung  während der Blockade durch die Sowjetunion ab Ende 1948 zu Gute kommen. Aber wer erinnert sich heute noch daran.
*Die Eisenbrücke wurde in den letzten Tagen des 2.Weltkriegs im April 1945 von deutschen Truppen teilweise gesprengt; man wollte dadurch die anrückenden Alliierten mit ihren Panzern aufhalten. Heute überquert eine Spannbetonbrücke den Kocher.
(erau)

 

Herzliche Einladung zum Storchenfest
Wann:
• am Freitag, den 27.07.2018 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Wo:
• Biergarten Traube - gegenüber des Rathauses
Warum:
• Störche nisten auf dem Rathausdach
• auf Initiative von Bürgern, Eltern des Kindergartens und der Schule
Was wir geboten:
• Storchenbilder TV
• Storcheneier und Storchenbuttons
• Info über den Storch
• Ein Storchengemälde soll entstehen
• Storchengebäck
• Wurst im Weckle, Getränke und als Besonderheit ein Storchencocktail
Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen.
Der Erlös soll als Spende dem Kindergarten und der Schule zugutekommen

Weitere Informationen

Kontakt

Bürgermeisteramt
Untermünkheim

Hohenloher Straße 33
74547 Untermünkheim
Fon: 0791 97087-0
Fax: 0791 97087-30
E-Mail schreiben

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:
08:00 Uhr bis 11:30 Uhr

Dienstag:
13:30 Uhr  bis 18:30 Uhr

Donnerstag:
13:30 Uhr bis 15:30 Uhr

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